„Klarheit ist ein wesentliches Kriterium der Wahrheit“

„Wir helfen Ihnen beim lästigen Papierkram“

„Uns können Sie vertrauen, wenn´s drauf ankommt “

Bewertungskriterien zur Wertermittlung Ihres Versicherungsbestandes in der Praxis:

Bewertungskriterien, die wir in der Praxis anwenden und die u. E. zu einer fairen Einschätzung führen:

  • Wie definiert sich der „Kaufgegenstand“ im Detail (siehe Excel-Tabelle – Asset-Deal), (plus Bestandsbogen – Share Deal) ?
  • Wie transparent ist der „Kaufgegenstand“ bereits aufbereitet ?
  • Welchen persönlichen Eindruck gewinnen Käufer und Verkäufer von sich gegenseitig ?
  • Wie lange ist der Verkäufer bereits in der Branche tätig ?
  • Wie sah das Geschäftsmodell des Verkäufers prinzipiell aus? Welche Zielgruppen gab es ?
  • Wie stark ist die Kundenbindung zum Verkäufer ?
  • Wie setzt sich der Bestand (auch altersmäßig) zusammen ?
  • Wo wohnen die Kunden ?
  • Wie organisiert ist der Verkäufer (bspw. welches EDV-System, welche Unterlagen können in digitaler Form übergeben werden) ?
  • Um wieviele Gesellschaften / Produkte handelt es sich ?
  • Welche Schadenquoten gibt es ?
  • Liegen Verträge bei Poolgesellschaften ?
  • Wenn ja, bei welchen und wie hoch ist deren Anteil ?
  • Gibt es diskontiertes Haftungsgeschäft und Stornoreserven ?
  • Wenn ja, wie hoch sind diese ?
  • Gibt es Werte über Bestandszugänge / Bestandsabgänge ?
  • Gibt es einen Kfz-Vertragsanteil ? Wenn ja, wie hoch ist dieser ?
  • Gibt es Personalkosten (Höhe / Verteilung Besonderheiten) ?
  • Welche weiteren Kriterien / Kosten sind zu berücksichtigen ?
  • Sprechen Käufer und Verkäufer die gleiche Sprache und halten etwaig terminliche Abmachungen (im Vorfeld) ein ?
  • Wie nahe liegen die Vorstellungen bezüglich des Kaufpreises beieinander ?
  • Wie hoch kalkuliert der Käufer den zeitlichen Aufwand final (oftmals zeitlich weit nach Vertragsabschluss) ?

Bewertungskriterien, die wir in der Praxis nicht anwenden:

In einigen Medien werden zu diesem Thema oftmals Fachtermini verwendet sowie komplexeste Berechnungsmethoden. Womöglich sollen diese eine Art „wissenschaftlicher Ansatz“ suggerieren, etwaig vorhandene Kompetenz und damit verbunden ein gesondertes Honorar rechtfertigen. Wir würden ein von dritter Seite erstelltes Gutachten zwar lesen, allerdings stets selbst prüfen wollen, inwiefern eine Transaktion wirklich passen könnte.

Generelle Berechnung eines individuellen Wertes:

Jedes Unternehmen hat seinen individuellen Wert, der von den verschiedensten Faktoren abhängig ist.

Grundsätzlich gibt es drei Verfahren zur Ermittlung des Wertes eines Maklerbestandes:   

  • Umsatzwertverfahren (Betrachtung des Umsatzes in einem bestimmten Zeitraum sowie bestimmter Kriterien der Bestandszusammensetzung)
  • Ertragswertverfahren (Betrachtung materieller und immaterieller Werte des Unternehmens bei Veräußerung, meist auf EBIT-Basis)
  • Kundenwertverfahren (Der Kundenwert entspricht dem mit dem Kunden erwirtschafteten durchschnittlichen EBITDA über die zu erwartenden durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung)

Dazu kommen noch verschiedene Unterarten und kombinierte Verfahren zur Bestimmung des Wertes von Maklerbeständen sowie von Unternehmen. Es gibt jedoch keinerlei rechtlich verbindliche Vorgaben.